Zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis haben sich die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Deutsche Kulturrat, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Naturschutzring, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen.

Für Menschlichkeit und Gemeinschaft werben diese Organisationen mit ihrem Aufruf: "Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" Diese Organisationen und die den Aufruf unterstützenden Einrichtungen setzen ein Wendezeichen. Sie unterstützen alle, denen eine Kultur des Willkommens wichtig ist. Sie anerkennen aber auch, dass die Aufnahme und Integration von dieser hohen Zahl an Flüchtlingen eine große Herausforderung ist. Sie danken allen ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen Männern und Frauen. Die Allianzpartner werben für Verständigung und zeigen die noch vor uns allen liegenden Aufgaben auf. Es ist ein Einsatz gegen Vorurteile, dumpfe Ressentiments und teilweise Hass und Zerstörungswut. Vernunft und Zukunftsoptimismus sollen die nächsten Jahre prägen. Die missliche Lage in manchen Regionen der Bundesrepublik wird aufgezeigt. Doch die Mehrzahl derer, die die Schließung der Grenzen fordern, leben in Regionen, in denen nur vereinzelt Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund oder Ausländer wohnen. Dennoch haben Politik und Gesellschaft sich deren Sorgen anzunehmen. Der Aufruf und diese Initiative passen zu den Wochen gegen Rassismus. Sie sind es Wert unterstützt zu werden. Deshalb ist der Aufruf nachfolgend in einigen Sprachen als pdf-Datei diesem Text angehängt.

Zugeordnete Dokumente

Allianz

für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat “ gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

3,0 MB

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