Kampf für Lohngerechtigkeit geht weiter

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Aktuell verdienen Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Jahr 2018 arbeiten Frauen also bis zum 18. März faktisch "kostenlos". "Lohnungleichheit verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Die CDA fordert, dass gleiche Arbeit von Männern und Frauen endlich gleich entlohnt wird. Deshalb engagieren sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der CDU seit der ersten Stunde beim Equal Pay Day", sagt der CDA-Vorsitzende Karl-Josef Laumann anlässlich des Equal Pay Days am 18. März 2018. Strukturen verändern "Die CDA will Strukturen der Ungleichheit angehen: Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Aufwertung von frauentypischen Berufen und gerechte Aufstiegschancen für Frauen. All diese Faktoren sind wichtig für eine bessere Bezahlung von Frauen in der Arbeitswelt", betont Laumann. Auch die CDU ist gefordert "Mit Angela Merkel und Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze zeigt die CDU, dass Frauen in der Partei alle Ämter offen stehen. Das heißt aber nicht, dass es in der CDU keine weitere Debatte über gleiche Chancen von Frauen und Männern geben müsste. Wir können nicht von der Wirtschaft mehr Führungskräfte fordern und gleichzeitig sehenden Auges eine sinkende Anzahl von weiblichen Abgeordneten im Deutschen Bundestag zulassen", mahnt der CDA-Vorsitzende eine Debatte über die zukünftige Auswahl der Direktkandidatinnen und -kandidaten für den Bundestag an.

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