Die CDA in Niedersachsen fordert über einen Antrag zum diesjährigen CDU-Landesparteitag die Landesregierung und die Regierungsfraktionen von SPD und CDU auf, mit einem Maßnahmenpaket die berufliche Bildung in Niedersachsen zu stärken. Ziele sind die kontinuierliche Erhöhung der Zahl der Planstellen, die Streichung von kw-Vermerken, der Erhalt und Ausbau des Studienganges Sonder- und Sozialpädagogik an der Universität Hannover, die Möglichkeit der Beschäftigung von ...

Förderschullehrkräften an BBSen sowie die unbefristete Ausfinanzierung der 50 Schulsozialarbeiter/-innen-Stellen, die das Land in 2019 zusätzlich eingestellt hat.

In der Begründung des Antrages heißt es:
Mit nur 90,7 Prozent haben die berufsbildenden Schulen in Niedersachsen die mit Abstand schlechteste Unterrichtsversorgung unter allen öffentlichen Schulen in Niedersachsen.
Der niedersächsische Landesausschuss für berufliche Bildung hat gemeinsam mit der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite unter dem 06.06.2019 zu dem dringenden Handlungsbedarf einen Beschluss gefasst, der das Maßnahmepaket skizziert.
Mit Blick auf die schlechte Unterrichtsversorgung an berufsbildenden Schulen darf die Zahl der Einstellungsermächtigungen für Berufsschullehrkräfte nicht weiter heruntergefahren werden, weil dies zu weniger Neueinstellungen bei kurzfristigem Wegfall bisheriger Planstellen führt bzw. führen soll. Deswegen ist die Absenkung der Einstellungsermächtigungen auf 462 in 2019 gegenüber 687 in 2018 ein großer Schritt in die falsche Richtung.
Für die Umsetzung der Inklusion muss der Studiengang Sonder- und Sozialpädagogik an der Universität Hannover erhalten und ausgebaut werden und müssen berufsbildende Schulen Förderschullehrerkräfte beschäftigen dürfen.

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