Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen fordert Änderungen an der Vorgabe von Kultusminister Tonne (SPD), dass nach den Sommerferien auch in allen Grundschulen auch am Platz Maskenpflicht herrschen soll. Alexander Börger, Pressesprecher der CDA, erklärt: „Bei uns sind zahlreiche Meldungen besorgter Eltern eingegangen, die eine generelle Maskenpflicht am Platz auch in Grundschulen überhart finden. Zum Vergleich: ......

Bei den in Niedersachsen derzeit geltenden Regeln ist z.B. auch bei Volks- und Schützenfesten ein Absetzen der Maske am Platz möglich. Dies gilt auch für Kinder im Grundschulalter.“
Schulkinder sind laut aktueller Anweisung des Kultusministeriums ohnehin dreimal in der Woche zu testen. Die CDA anerkennt die Bemühungen des Kultusministers als Dienstherr der Lehrkräfte in Niedersachsen, diese bestmöglich zu schützen, und unterstützt dieses Ansinnen auch voll und ganz. Ein Großteil des Lehrpersonals an Niedersachsens Schulen dürfte aber mittlerweile geimpft sein, was nach Auffassung der CDA einen wesentlichen Schutz gegen einen schweren Verlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (auch in seiner Delta-Variante) darstellt. Zudem weisen auch aktuelle wissenschaftliche Studien darauf hin, dass regelmäßiges Lüften (selbst ohne Lüftungsgerät) viel besser gegen Aerosole schützt als ein Maskenzwang.
Daher hat die CDA Niedersachsen ein Schreiben an den Kultusminister und die Fraktionsvorsitzenden aller Landtagsfraktionen gesandt, in dem um Änderung der Regelung noch vor Schulstart in Niedersachsen gebeten wird. Börger: „Wir sehen dabei insbesondere zwei Möglichkeiten: entweder den generellen Entfall der Maskenpflicht am Platz, eventuell unter Beibehaltung einer dann allerdings unverbindlichen Empfehlung, oder die Ausweitung der Möglichkeit zur Befreiung von der Präsenzpflicht auf alle Schülerinnen und Schüler.“
Die CDA appelliert an Kultusminister Tonne: „Es geht um unsere Kinder. Schule darf für sie kein Ort des Schreckens werden!“

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