„Die Union hat in vielen Bereichen die Lebenswirklichkeit der Bevölkerung nicht mehr in den Blick gehabt und manche Sorgen und Nöte nicht erkannt“. So lautet die erste Analyse der Christlichen Arbeitnehmerschaft (CDA) im CDU-Kreisverband Cloppenburg in der jüngsten Vorstandssitzung. Kreisvorsitzender Andreas Uhlhorn: „Wir haben aus den unterschiedlichsten Gründen verloren. Die wichtigsten Themen für die Wahlentscheidung ehemaliger Unionswähler waren die Soziale Sicherheit und ...

In diesen Bereichen muss die CDU dringend ein überzeugendes Profil aufbauen und auch mehr Empathie zeigen“. Für die CDU-Arbeitnehmervertreter ist es erschreckend, dass die Union bei Angestellten und Arbeitern noch gerade mal 23 Prozent erreichen konnte.
In den unteren Lohngruppen und dem Niedriglohnbereich noch weniger.
„Deren Lebenswirklichkeit werden wir mit einer wirtschaftsliberalen Ausrichtung nicht gerecht“, so der Vorstand. Eine stärkere Mitgliederbeteiligung bzw. eine grundsätzliche Beteiligung an der gesellschaftlichen Entwicklung will die CDA u.a. über sogenannte „Sozialpolitische Stammtische“ organisieren. „Dort müssen wir dann offen über Löhne, Tarifbindung, Mieten und Preissteigerungen diskutieren“, so Uhlhorn abschließend.

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