Die CDA in Niedersachsen fordert eine verwaltungstechnische Vereinfachungen und Kostensenkungen beim Erwerb und Übertrag von Immobilien. Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen, erklärt: „Der Erwerb einer selbst genutzten Wohnimmobilie ist eine der sichersten Formen der Altersvorsorge. Leider ist die Situation in Deutschland im europäischen Vergleich schlechter als anderswo; die in den letzten Jahren stark gestiegenen ......

Immobilienpreise tun ein Übriges.“
Daher sei es nach Ansicht der CDA Niedersachsen erforderlich, bürokratische Schwachstellen und die generellen Kostenregelungen zu hinterfragen. In Bezug auf die Kosten solle etwa geprüft werden, inwieweit die Kostenregelungen der notariellen Beglaubigung nicht an Regelungen in anderen europäischen Ländern angepasst werden können, die entweder generelle Fallpauschalen oder ggf. degressive Kosten vorsehen, d.h. mit steigendem Verkaufswert stiegen dann zwar die Gebühren, aber nicht rein prozentual, sondern mit fallendem Prozentsatz bei steigendem Wert. Ein derartiges Vorgehen sei bereits für die Gerichtsgebühren und Anwaltskosten bei Streitfällen vor Gericht üblich, also bewährt.
Zudem sei dringend zu prüfen, inwieweit der Eigentumsübergang bei Erbschaften erleichtert werden könne. Da nicht immer sofort Erbscheine beantragt werden, seien viele Einträge in den Grundbüchern mittlerweile veraltet. Idealvorstellung der CDA Niedersachsen sei es, dass zukünftig nach einem Todesfall die Erbberechtigten mit lediglich einem Behördenvorgang möglichst viele Dinge regeln könnten. Nach der Geburt eines Kindes sei dies durch die gemeinsame Beantragung von Kinder- und Elterngeld und weiteren staatliche Leistungen gelungen und derartiges sei auch für die Regelung eines Todesfalles wünschenswert.
Max Matthiesen: „Verwaltung ist für die Menschen da und kein Selbstzweck. Für dieses Staatsverständnis wird sich die CDA Niedersachsen immer einsetzen.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag