es die Arbeitsfähigkeit der Betriebe und Behörden erhält und gleichzeitig für mehr Gesundheitsschutz sorgt.“ Da allerdings vielerorts die Umstellung auf Home-Office und mobile Arbeit sehr rasch erfolgte, fehlte es an ausreichender Vorbereitung und immer mehr zeigen sich Schwierigkeiten und rechtliche Unklarheiten in der Praxis, die jetzt geklärt werden müssten.
Sozialpolitiker Matthiesen: „Die Kosten, die die Beschäftigten für die Ausübung beruflicher Tätigkeiten zuhause haben, müssen von den Arbeitgebern erstattet werden. Dies gilt z.B. für Druckerpapier und Strom. In der Praxis ist dies allerdings schwierig nachzuweisen – deshalb macht aus Sicht der CDA die Vereinbarung einer Ausgleichspauschale Sinn.“
Zudem werfe die aktuelle Praxis viele steuerrechtliche Fragen auf. CDA-Landespressesprecher Dr. Alexander Börger, der auch seit Monaten im Home Office arbeitet: „Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden dieses Jahr mehr als die Hälfte ihrer gesamten Arbeitszeit im Home-Office verbracht haben. Es muss unbedingt verhindert werden, dass demnächst unzählige Rechtsstreitigkeiten mit den Finanzämtern losgehen.“
Max Matthiesen und Alexander Börger sind sich einig: „Wir appellieren an Landes- und Bundespolitik, Gewerkschaften, Betriebsräte, Arbeitgeber und die öffentliche Verwaltung, pragmatische Lösungen im Sinne der Betroffenen zu suchen. Dabei muss neben dem Geld auch die Frage des Gesundheitsschutzes thematisiert werden.“

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