Standort Salzgitter Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Niedersachsen fordert Klarheit von MAN, inwieweit der Standort Salzgitter vom angekündigten Arbeitsplatzabbau betroffen sein wird, und fordert ggf. staatliche Investitionen zur Forcierung der Wasserstoff-Initiative vor Ort. Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen: „Die Ankündigung von MAN, bis zu 9.500 Arbeitsplätze abbauen zu wollen und dabei ggf. auch die Schließung mehrerer Standorte in ...

zu nehmen, ist eine schlechte Nachricht. Auch wenn der Standort Salzgitter nicht explizit genannt wurde und somit offensicht-lich bestehen bleibt, löst die Ankündigung, „in allen Bereichen“ Stellen streichen zu wollen, Existenzängste aus, die jetzt schnellstens ausgeräumt werden müssen.“
Für die CDA Niedersachsen ist auch unverständlich, warum in den Ankündigungen von MAN das Thema Wasserstoffwirtschaft bzw. Brennstoffzelle keine Rolle spielt. Uwe Lagosky, Landesvorsitzender der CDA Braunschweig: „Eine CO2-neutrale Mobilität im Schwerlastverkehr ist ohne Einsatz von Wasserstofftechnologie kaum vorstellbar. Das Land Niedersachsen hat bereits seine Hausaufgaben und den Wasserstoff-Campus Salzgitter ins Leben gerufen, der gemeinsam von Stadt Salzgitter, Land Niedersachsen, dem Braunschweiger Fraunhofer-Institut, MAN, Alstom, VW, Bosch und der Salzgitter AG getragen wird. Die Ankündigungen von MAN zum Stellenabbau passen schlecht in dieses Umfeld, da im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie noch gewaltiger Forschungsbedarf besteht, der nur durch zusätzliches Personal geleistet werden kann.“
Daher sei hier nun auch das Land Niedersachsen gefordert, an zukunftsweisenden Lösungen mitzuwirken. Die drei CDA-Landesvorstandsmitglieder aus dem Braun-schweiger Land, Pressesprecher Dr. Alexander Börger aus Helmstedt, Beisitzerin Stefani Steckhan aus Salzgitter und der stellvertretende niedersächsische Landes-vorsitzende Uwe Lagosky aus Wolfenbüttel sind sich einig: „Wir brauchen MAN in Salzgitter, und ggf. muss das Land Niedersachsen einen angemessenen Beitrag leisten, denn nur so lässt sich der Wasserstoff-Campus erfolgreich fortsetzen.“

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