Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen hält die Vergabeentscheidung für eine Batterieforschungsfabrik nach Münster für falsch und fordert mehr Geld für den Standort Salzgitter bzw. den Großraum Braunschweig/Wolfsburg. Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA in Niedersachsen, erläutert: „Aus Sicht der CDA Niedersachsen ist und bleibt die Vergabeentscheidung für eine Batterieforschungsfabrik in Münster höchst fragwürdig und nicht ...

nachvollziehbar.
Und allein auf Münster bzw. Ibbenbüren zu setzen, wird auch nicht helfen, den internationalen Wettbewerb um die besten Batteriezellen zu gewinnen.“
Da man aus CDA-Sicht den hervorragend geeigneten und umgehend ausbaubaren Standort Salzgitter nicht nur mit einem „Batterie-Ausbildungszentrum“ abspeisen lassen wolle, werde man jetzt auf politischem Wege aktiv werden. Sozialpolitiker Matthiesen: „Für den gesamten Großraum Braunschweig/Wolfsburg ist eine ausreichende Förderung für eine Batterieforschungsfabrik sehr wichtig.“ Daher hat die CDA Niedersachsen einen Antrag für den CDU-Landesparteitag Ende August eingebracht, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.
Max Matthiesen abschließend: „Mittlerweile hat mit Toyota ein großer japanischer Automobilhersteller angekündigt, ab 2020 bereits die nächste Batterietechnologie, die Lithium-Feststoffbatterie, in Serie zu bringen. Deutschland hat daher wahrlich keine Zeit zu vergeuden. Daher müssen die Ressourcen für eine Batterieforschungsfabrik zusammengeführt werden, um so in kürzerer Zeit zu effizienten und effektiven Ergebnissen zu kommen!“

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