Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen fordert mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau und wird dies auf dem CDU-Landesparteitag beantragen.

Der CDA-Landesvorsitzende, Dr. Max Matthiesen aus Barsinghausen, erläutert die Situation des sozialen Wohnungsbaus in Niedersachsen: „Trotz einer Bundesförderung in Milliardenhöhe ist die Zahl der Wohnungen für Geringverdiener in den vergangenen Jahren um 15 % zurückgegangen. Und während im Bund die Anzahl der neu gebauten Sozialwohnungen im Jahre 2017 um 7 % angestiegen ist, ist sie in Niedersachsen sogar um über 30 % gesunken.“
Das sei eine fatale Entwicklung und Schuld daran sei eine verfehlte Wohnungsbaupolitik der früheren rot-grünen Landesregierung, die nun endlich von der Großen Koalition in Niedersachsen korrigiert werden müsse.
Sozialpolitiker Matthiesen: „Die CDA Niedersachsen wird deshalb auf dem CDU-Landesparteitag in Braunschweig Anfang September einen Antrag einbringen, der hier ein Umsteuern einfordert.“ Die CDA hatte intern bereits umfangreich über das Thema beraten und als Ergebnis bereits auf dem CDA-Niedersachsentag im Juni ein breites Bündel von Maßnahmen gefordert. Dadurch soll einerseits günstigeres Bauen rechtlich überhaupt ermöglicht werden und andererseits sollen auch die richtigen Anreize geschaffen werden, dass tatsächlich gebaut wird. Dies könne etwa durch die Gewährung von Zuschüssen anstelle von zinsgünstigen Darlehen und durch den Abschluss von Zielvereinbarungen mit den Kommunen zur tatsächlichen Bauförderung erfolgen.
Dr. Matthiesen abschließend: „Beim sozialen Wohnungsbau ist genug geredet werden. Niedersachsens Landespolitik muss endlich die richtigen Maßnahmen ergreifen für dieses drängende Probleme unserer Zeit.“

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