Die CDA in Niedersachsen fordert eine rasche Umsetzung der Ergebnisse der entsprechenden Enquete-Kommission zur Krankenhauspolitik im Niedersächsischen Landtag. Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen, erklärt: „Mit der Enquete-Kommission zur Struktur und Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft hat Niedersachsen bundesweit beachtetes Neuland betreten

Mit den Ergebnissen hat sich im Rahmen der jüngsten Landesvorstandssitzung auch die CDA Niedersachsen beschäftigt. Wir begrüßen die Arbeit der Enquete-Kommission und fordern die rasche Umsetzung der dort gewonnenen Erkenntnisse.“
Zusammen mit MdL Volker Meyer, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Matthias Berndt vom Niedersächsischen Hausärzteverband und Helge Engelke von der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft wurden die zentralen Ergebnisse intensiv beleuchtet.
Sozialpolitiker Matthiesen: „Deutlich wurde der intensive Handlungsbedarf an vielen Stellen. Die Bauinvestitionen in die niedersächsischen Krankenhäuser müssen in der Einzelförderung jährlich auch ab 2023 mind. 250 Mio. € betragen und dynamisiert werden, d.h. dem besonderen Bedarf bei den Investitionen (8 % des Umsatzes) angepasst werden. Der Nachwuchs im hausärztlichen Bereich hängt nicht allein an der Zahl der verfügbaren Studienplätze für Medizin, die in Niedersachsen erfreulicherweise weiter steigt, sondern auch etwa an einer teilweisen Umschichtung der Forschungsmittel in diesen Bereich, die trotz teils erheblicher Widerstände der medizinischen Fakultäten unumgänglich ist. Und Regionale Gesundheitszentren sind eine sinnvolle Ergänzung des medizinischen Angebots in der Fläche, aber kein Ersatz für Krankenhäuser.“
In der Diskussion wurde auch deutlich, dass eine weitere Zentralisierung im Krankenhausbereich keineswegs Verbesserungen in Bezug auf die Zahl der verfüg-baren Pflegekräfte bringen würde. Max Matthiesen abschließend: „Wir als CDA stehen dafür, dass es im Krankenhauswesen in Zukunft tatsächlich bergauf geht!“

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