Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Niedersachsen hat mit ihrem jüngst beschlossenen Leitantrag „Mit vereinten Kräften die Corona-Krise meistern – umweltfreundliche Wirtschaft in Schwung bringen und Sozialstaat gestalten“ konstruktive Wege aus der Corona-Krise aufgezeigt. Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen: „Die Corona-Pandemie hat das Leben in den Familien, in der Gesellschaft und im Staat auf den Kopf gestellt.

Die massiven Folgen der Corona-Krise für Betriebe, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Sozialversicherungen, öffentliche Haushalte, Staaten innerhalb und außerhalb der EU mit gravierenden Rückwirkungen auf Deutschland sind in ihrer Gesamtwirkung noch nicht abschätzbar.“ Umso größer ist daher der Dank der CDA Niedersachsen an alle Menschen, die jeweils an ihrem Platz in Familie, Betrieb und
Gesellschaft ihre Pflicht tun und mit aller Kraft ihren Beitrag zur Überwindung der Corona-Krise leisten incl. der enormen finanziellen Anstrengungen unter Einsatz von hunderten Milliarden Euro von Bund, Ländern, Kommunen, Sozialversicherungen und Europäischer Union mit den verschiedenen Corona-Hilfspaketen etc. Bei der Auswahl der in Zukunft notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen muss nach CDA-Ansicht entscheidend die Generationengerechtigkeit beachtet werden. Sozialpolitiker Matthiesen: „Vorbild kann der Lastenausgleich sein, den Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg als Vermögensabgabe für jeden (bei nur kleinen Freibeträgen) beschlossen hat, zahlbar in ¼-jährlichen Raten über einen Zeitraum von 30 Jahren. Ein neuer Lastenausgleich wäre wie damals die Antwort auf ein Ereignis, das in kürzester Zeit das Leben von Millionen Menschen auf den Kopf gestellt hat.“
Der weitere Weg aus der Krise hinaus besteht für die CDA Niedersachsen darin, Betrieben mit Überbrückungshilfen und längerem Kurzarbeitergeld zu helfen, auf starre globale Kürzungen in den Haushalten zu verzichten und statt dessen gezielte investive Schwerpunktsetzungen vorzunehmen, z.B. im Krankenhausbereich, bei der hausärztlichen Versorgung, beim Einsatz von Pflegeassistentinnen und -assistenten, aber auch bei der Wohnbauförderung.

Dr. Matthiesen weiter: „Zudem gilt es, auch an Umwelt und Klimaschutz zu denken. Im Rahmen der von der Bundesregierung beschlossenen Nationalen Wasserstoffstrategie muss Niedersachsen seinen Beitrag leisten, um zentraler Standort für die deutsche Wasserstoffwirtschaft zu werden.“
Bei den ebenfalls notwendigen Investitionen in die Bildung sei besonders die berufliche Bildung zu berücksichtigen, die seit langem ins Hintertreffen geraten ist, sowohl durch Sicherstellung einer ausreichenden Unterrichtsversorgung wie durch Schaffung eines Niedersächsischen Instituts für Berufliche Bildung.
Schließlich verweist der Leitantrag auch auf die besondere Situation des Öffentlichen Dienstes und der Kommunen. Max Matthiesen, der über jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung in Barsinghausen und der ganzen Region Hannover verfügt: „Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig ein funktionsfähiger Öffentlicher Dienst ist. Er muss gestärkt werden und darf zukünftig nicht durch Stellensperren weiter behindert werden. Und die niedersächsischen Kommunen brauchen schnell auszuzahlende Pro-Kopf-Zuweisungen, die ihre Defizite und Einnahmeausfälle berücksichtigen und unabhängig vom Schuldenstand ausbezahlt werden.“
Uwe Lagosky, Landesvorsitzender der CDA Braunschweig, und CDA-Landes-pressesprecher Dr. Alexander Börger: „Der Leitantrag stammt direkt aus der Feder des niedersächsischen Landesvorsitzenden Dr. Max Matthiesen. Er bringt in außerordentlicher Prägnanz die wichtigsten Handlungspunkte für die Zukunft fundiert auf den Punkt. Wir danken dem Landesvorsitzenden außerordentlich für die Vorbereitung dieses Antrages und außerdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 1. Digitalen CDA-Niedersachsentags, die ihn einstimmig und ohne Änderungen beschlossen haben. Er ist ein ganz wichtiges Dokument und eine zentrale Leitlinie für die Arbeit der CDA und der gesamten Politik in Niedersachsen für die Zukunft.“

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