Meldung des Monats: Anlässlich des siebzigsten Geburtstages der Montanmitbestimmung erklärte Egbert Biermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der christlich-sozialen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im DGB in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen, dass sich diese Form der paritätischen Mitbestimmung bewährt habe, und stellte fest: „Das von der CDU angepeilte Jahrzehnt der Modernisierung......

......70. Geburtstag der Montanmitbestimmung auch ein Jahrzehnt der Mitbestimmung werden. Deshalb sind die guten Bestimmungen der Montanmitbestimmung auf das Mitbestimmungsgesetz von 1976 zu übertragen.“ In ihrer Erklärung fordert der Gewerkschaftsflügel in der CDA, dass das Mitbestimmungsgesetz schon für Betriebe mit mehr als 1.499 Beschäftigten gelten soll, das Doppelstimmrecht abgeschafft und die Regelung des „Neutralen“ aus der Montanmitbestimmung übernommen werden solle. Darüber hinaus soll auch im 76er Mitbestimmungsgesetz der Arbeitsdirektor oder die Arbeitsdirektorin nicht mehr gegen die Stimmen der Arbeitnehmerseite berufen werden können. So könne der industrielle Wandel, wie das Beispiel der Montanindustrie zeige, besser gestaltet werden.

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