Mit den Tarifauseinandersetzungen und der sogenannten aktuellen Tarifrunde hat sich auch der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft „Beamtenbund“ innerhalb der CDA in Niedersachsen in seiner jüngsten Sitzung befasst. Zum Hintergrund: Die Gewerkschaften fordern u.a. eine Einkommenserhöhung um 4,8 %, mind. 150 € (Laufzeit 12 Monate), Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikumsentgelte um 100 €, Arbeitszeitangleichung ....

.... Ost an West, Verbesserungen für den Pflegebereich sowie die Reduzierung der 41-Std.-Woche für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte.
Die CDU-Arbeitnehmerschaft ist sich einig, dass die bisherige Verweigerungshaltung der Arbeitgeber umgehend zu beenden ist, da es ansonsten auf harte Tarifauseinandersetzung zuläuft, bis hin zu Streikmaßnahmen.
„Die Situation ist angespannt und sollte nicht unterschätzt werden. Warme Wort und öffentliches Klatschen wie in der Hochphase der Pandemie reichen nicht“, hieß es aus der Runde.
Seit Jahren hat die dbb-AG der CDA in Niedersachsen immer wieder auf die angespannte Personaldecke, die Überalterung und den Wettbewerb mit der freien Wirtschaft hingewiesen.
Selbstverständlich sollte auch sein: Eine deckungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Bundesbeamten und Versorgungsempfänger.

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