"Genug geredet “ jetzt ist Zeit zu handeln!"

Die Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen fordert die rot-grüne Landesregierung auf, endlich Maßnahmen zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung in Niedersachsen vorzunehmen. CDU-Sozialexperte Matthiesen, der zugleich Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtags- fraktion ist, erläutert: "Die hausärztliche Versorgung erfüllt im deutschen Gesundheitswesen wesentliche Aufgaben der gesundheitlichen Primärversorgung. Auf ihre nachhaltige Funktionsfähigkeit kommt es daher entscheidend an, um die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung in Deutschland sichern zu können."

Eine besondere Unterstützung der haus- (und auch kinder-) ärztlichen Versorgung erscheine derzeit besonders notwendig, weil es einen Nachwuchsmangel gebe und mit dem demografischen Wandel und der Veränderung des Krankheitsspektrums der Bevölkerung auf die primärmedizinische Versorgung der häufigen Gesundheitsprobleme besondere Herausforderungen zukämen. Der CDA-Vorsitzende weiter: "In Niedersachsen ist die hausärztliche Versorgung durch große regionale Unterschiede geprägt. In weiten Teilen Niedersachsens, insbesondere außerhalb der großstädtischen Kerne, zeichnet sich wegen ein deutlicher Ärztemangel in der hausärztlichen Versorgung ab." Daher sei ein Maß-nahmenbündel nötig, dass zügig anzugehen sei, u.a.: 1. die Ausbildung im Fach "Allgemeinmedizin" während des Medizinstudiums zu fördern durch eine Pflichtprüfung "Allgemeinmedizin" und Pflichtzeiten im Praktischen Jahr im vertragsärztlichen ambulanten Bereich, 2. die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zusätzlich zu fördern, 3. eine bessere Bedarfsplanung bei den kassenärztlichen Vereinigungen, 4. eine wirksame Niederlassungsförderung durch diverse denkbare Zuschüsse. Insbesondere müssten die Kommunen ins Boot geholt werden, denn über sie sei eine frühzeitige Förderung der Berufswahl zum Allgemeinmediziner und eine Hilfestellung bei der Niederlassung möglich. Dr. Max Matthiesen abschließend: "Genug geredet - jetzt ist Zeit zu handeln!"

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag