So stellte Danny Schnur vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eine Studie seiner Gewerkschaft zum Thema Fachkräftequalifizierung vor. 58 Prozent der Betriebe in Niedersachsen hätten im ersten Halbjahr 2016 ihre Beschäftigten weiter fortgebildet. „Je kleiner der Betrieb, desto weniger Qualifizierung wurde allerdings angeboten“, sagte Schnur. Sein Blick in die Zukunft behandelte auch die Anforderungen an die Berufsausbildung in der „Arbeitswelt 4.0“. Das Substituierbarkeitspotential sei in der Fertigung besonders hoch und in den sozialen Berufen viel niedriger, worauf sich die Ausbildung auch einstellen müsse. Daher forderte er eine Ausbildungsumlage für alle Branchen, um mit den Mitteln auch das Potenzial für bildungsferne Zielgruppen heben zu können und diese Menschen zu aktivieren als Fachkraft.

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