Josef Franke, Ehrenvorstandsmitglied der Christlich-Demokratischen Arbeiterschaft Niedersachsen (CDA), traf nun den EU-Kommissar Günther Oettinger. Während einer Brüsselreise, die der Europaabgeordnete Jens Gieseke organisierte, hatten die drei CDU Mitglieder Zeit für ein kurzes Gespräch.

Dabei tauschten sie sich über die EU und ihre Bemühungen zur Stärkung wirtschaftlich schwächerer Regionen aus. Für diese sogenannte Kohäsionspolitik sind im EU Haushalt von 2014 bis 2020 insgesamt 351,8 Mrd. Euro vorgesehen. Das ist etwa ein Drittel des gesamten Haushaltes. "Das zur Verfügung stehende Geld wollen wir vor allem dafür nutzen, um Projekte bei den Menschen vor Ort zu unterstützen", erklärt EU-Kommissar Oettinger. Auch Jens Gieseke ist sich der Bedeutung der Zahlungen bewusst: "Vor allem Niedersachsen profitiert enorm von dem Geld aus Brüssel. Als ländliche Region sind wir auf diese Zahlungen angewiesen." Seit 2014 sind in Niedersachsen über 700 Projekte durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert worden. Ein weiteres Thema war der Europäische Sozialfonds. Er ist das wichtigste Instrument der EU zur Förderung der Beschäftigung und der sozialen Integration. Das Ehrenvorstandsmitglied der CDA Franke zeigte sich überzeugt: "Wir brauchen ein starkes Europa. Die Förderungen der EU durch den Sozialfonds sind enorm bedeutend für den Kampf gegen den Fachkräftemangel und die Arbeitslosigkeit." Die CDA ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich besonders in der Sozial- und Gesellschaftspolitik. "Die Kohäsionspolitik und der Sozialfonds der EU sind ein Erfolgsmodell. Die EU investiert damit direkt vor Ort. Viele Bürger erhalten dadurch Hilfe von der EU und werden diese auch weiterhin erhalten", blickt Jens Gieseke positiv in die Zukunft.

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