Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie sehr die Pflege am Limit ist. Das System krankt an vielen Stellen: Der Job gilt als schlecht bezahlt, es fehlen Fachkräfte und die Finanzierung der Pflege braucht eine nachhaltigere Grundlage. Derweilen steigen die Kosten für die Pflegebedürftigen und viele Menschen tun sich zum Teil schwer, sich einen Platz im Pflegeheim zu leisten.

Die Pflegereform war eines der zentralen Versprechen der großen Koalition.
Was bleibt schlussendlich von der Tariftreue-Regel, der Einführung eines fundierten Systems für die Bemessung des Personalbedarfs in jeder Einrichtung und einer Begrenzung der Eigenanteile, um die Kosten nicht den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen allein aufzubürden?
Nachdem das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz – GVWG) nun auf dem Weg gebracht worden ist, wurde es in einer spannenden Runde mit Mitarbeitenden aus Pflege und Gesundheit sowie weiteren Interessierten diskutiert und beraten.
Als Gast konnten wir den Gesundheitsökonom Prof. Heinz Rothgang gewinnen.
Moderiert wurde die Sitzung von Thomas Uhlen.

Interessantes und unsere Themen:
- #Vormittagsrunde
- Max Matthiesen, Vorsitzende der #CDA in Niedersachsen: „In dem Gesetz steckt viel #CDA drin“
- #Personalbemessungsgrenze festgelegt
- Pflegekräfte sind die große Herausforderung
- Es gibt noch einiges nachzuarbeiten
- #Personalmehrbedarf liegt bei 36 Prozent. Überwiegend Assistenzkräfte
- Entlastung für die Fachkräfte
- Reduktion der Eigenanteile
- #Tarifbildung
- spannende Umfragen

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag