Am 9. Juni fand in Hannover unter den Regeln der Corona-Pandemie ein Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB zur Rohstoffpolitik der Bundesregierung statt. Auf Anregung des CDA Bezirksverbandes Hannover kamen RepräsentantInnen der Frauenunion, der MIT, des EAK und der CDA zu diesem Meinungsaustausch zusammen. In ihrem Impuls beschrieb Elisabeth Winkelmeier-Becker die ......

Erklärung RohstoffpolitikNotwendigkeit einer intensiven Rohstoffpolitik, um entsprechende Ressourcen sowohl in Deutschland abbauen zu können wie auch international den Zugang zu sichern, für soziale Rahmenbedingungen zu sorgen und auch die Effizienz zu steigern. Sie beschrieb die Position des Wirtschaftsministeriums zur Kontrolle von Lieferketten. Im Ziel seien sich alle Beteiligten einig: Es gehe darum nachhaltige – soziale und ökologische Anforderungen beachtende - Rohstoffgewinnung zu erreichen. Wirtschaftspolitisch sei es aber angebracht auf Freiwilligkeit und Selbstverpflichtungen zu setzen, statt auf staatliche Vorgaben. Hier würden zurzeit durchgeführte Befragungen ausgewertet. In einem intensiven Hin und Her von Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Antworten der Parlamentarischen Staatssekretärin wurde deutlich, dass alle für eine breitere und sachorientiertere Debatte der Rohstoffpolitik eintraten, denn beispielsweise benötigt der Ausbau der Elektromobilität auch eine entsprechende Steigerung des Abbaus der sogenannten Seltenen Erden. Auch das Thema „Lieferkettenkontrolle“ würde von noch zu wenigen diskutiert. Es war für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner eine Erkenntnisreiche Begegnung mit einer rheinländischen Wirtschaftspolitikerin. Im Nachgang wurden die diskutierten Themen und weitere Aspekte der Rohstoffverwendung in einem knappen Positionspapier zusammengefasst.

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