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Schön, dass so viele Kolleginnen und Kollegen an den Kundgebungen zum 1. Mai teilgenommen haben. Stellvertretend soll die Veranstaltung in Vechta genannt werden, die vom Netzwerkes für Menschenwürde in der Arbeitswelt organisiert war. Es sprachen Prälat Peter Kossen und der Gewerkschaftssekretär Matthias Brümmer (NGG). Zur Hauptforderung: "Zurück zur Stammbelegschaft" hieß es beim Prälaten: "Für die Abfederung von Auftragsspitzen braucht man nicht 80 Prozent Leiharbeit". Und Brümmer forderte: "1 Betrieb gleich eine Belegschaft".

Im Austausch mit der Beratungsstelle für Faire Mobilität und rumänischen Arbeitnehmern wurde "Ausbeutung" in ihrer brutalen Art noch einmal verdeutlicht. 280 Arbeitsstunden im Monat zu einem Auszahlungsbetrag von 1.300,-- Euro. Mein Fazit: Fing alles an mit dem Mahnruf nach fairer Beschäftigung und der Warnung vor Ausbeutung, appellieren wir inzwischen an die Menschlichkeit. Das Netzwerk für Menschenwürde in der Arbeitswelt ist ein Zusammenschluss von gegenwärtig 16 regionalweit agierenden Organisationen aus Gewerkschaft, Kirche, Politik und Agrar.

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